Wir schreiben 2019. Und trotzdem: Viele Webseiten gleichen eher einem Irrgarten. Dabei ist doch eine authentische, professionelle Präsentation des Unternehmens so wichtig. In diesem Artikel habe ich die häufigsten Content-Fehler auf einer Webseite auseinandergenommen. Gleichzeitig habe ich unter jedem Fehler einen Tipp, wie man es besser machen kann.

1. Zu wenig (relevanter) Inhalt

Letztendlich willst Du Dich doch auf der Webseite von Deiner besten Seite zeigen. Oder? Deshalb wundere ich mich immer wieder, wie viele mit Content geizen. Ohne jetzt ins Eingemachte zu gehen, aber Du solltest versuchen mit dem Inhalt Deiner Webseite die Fragen Deiner Kunden ausführlich zu beantworten. Dazu gehören:

  • Alle notwendigen Erklärungen, was Du anbietest,
  • wer Du bist,
  • warum der User bei Dir buchen / bestellen / kaufen soll.
  • Wo er wie und was kaufen / bestellen kann.
  • Und natürlich Kontaktdaten.

Und nicht falsch verstehen, es geht nicht darum viel im Sinne von „Menge“ zu schreiben. Du solltest präzise die Erwartungen der Besucher erfüllen. Voraussetzung ist natürlich, dass Du Dich mit dem Ziel und der Zielgruppe Deiner Webseite auseinander gesetzt hast.

Mein Tipp: Um den ersten Content-Fehler zu vermeiden, lass Deine Website von jemanden überprüfen, der sich mit Deinem Business nicht auskennt und (idealerweise kennt er Dich auch nicht). Frage ihn oder sie, ob alle für den Abschluss relevanten Informationen vorhanden sind.

2. Geschwafel

Jeder, der mich kennt, kennt meinen Lieblingssatz, der da lautet: Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Wahlweise kannst Du Mensch durch Kunde, Patient oder Mitarbeiter ersetzen.

Würg.

Früher wurde zwar mehr geschwafelt als heute, aber noch immer gibt es Webtexte, die aus Floskeln und nichtssagenden Sätzen bestehen. Vielleicht kennst Du das? Man liest einen Satz und weiß gar nicht worum es geht.

„Blabla bietet die besten Voraussetzungen für eine sichere Zukunft. Dabei steht immer der Mensch im Vordergrund.  Blabla steht für Teamgeist, kooperative Führungskultur und individuelle Förderung. Ganz gleich, ob Sie noch am Anfang Ihres Berufsweges stehen oder ein neues berufliches Zuhause suchen: Willkommen bei Blabla.“

Diesen Satz habe ich nicht er-funden, sondern bei Google ge-funden.

Um welches für ein Unternehmen handelt es sich?

Dieser Satz trifft auf drölftausend Unternehmen zu.

Hier geht es zu Auflösung

Mein Tipp: Schreib so konkret wie möglich und verzichte auf Geschafel. Um den obigen Text zu nehmen, beschreibe doch konkret, wie die kooperative Führungskultur aussieht und was mit individueller Förderung gemeint ist. Und wenn es nichts Spezielles gibt, dann lasse es besser weg.

Jede Leistung, die austauschbar ist, verwässert Deine Marke. Also entweder Du schreibst konkret, und im Sinne eines Alleinstellungmerkmals, oder Du schreibst gar nichts.

3. Understatement

Tue Gutes und rede darüber. Das sagt sich so leicht, aber nicht jeder kann das gut umsetzen. Ein Qualitätsführer für eine Dienstleistung sollte z.B. schreiben, auf welche Qualitätsmerkmale er Wert legt und wie sich das für Kunden äußert. Oder eine Heilpraktikerin, die sich auf Akkupunktur bei Rückbeschwerden spezialisert hat, sollte nicht nur „Akkupunktur“ scheiben, sondern konkret, welche Wirkungen die Akkupunktur bei Rückbeschwerden haben KANN. (Achtung: Ein Heilversprechen darf man als HP natürlich nicht abgeben.)

Also versuche Deine Leistungen, Dein Angebot vollständig zu beschreiben und Deine Marke mit allen Einzelheiten darzustellen. Darunter zählen auch gewonnene Auszeichnungen, Zertifikate, aber auch Kundenreferenzen, Presseartikel und Mitgliedschaften.

Mein Tipp: Sprich mit jemanden darüber, was Dich und Deine Marke ausmacht. Versuche alle Aspekte Deiner Marke im Content darzustellen, ohne zu übertreiben.

4. Übertreibung

Der Gegenspieler von der Untertreibung ist die Angeberei. Die ist weniger häufig, aber auch Übertreiberei schadet und vergrault Kunden. Deshalb solltest Du drastische Streigerungen, wie „wir sind die besten“, „wir waren die ersten“, als „einziges Unternehmen“… vermeiden. Auch Leistungsversprechen können als Angeberei rüberkommen. „Wir garantieren Ihnen“  oder „Mit uns haben Sie innerhalb von 4 Wochen mehr Umsatz“.

Übertreibung ist auch ein Content-Fehler.

Mein Tipp: Versuche Deine Leistungen und Deine Marke so zu kommunizieren, dass sie authentisch und ehrlich präsentiert werden. Eine besonderes Angebot kann zum Beispiel aus der Sicht eines anderen kommuniziert werden, z.B. „Patienten berichten, dass es ihnen nach der xy-Behandlung schon nach wenigen Tagen besser ging.“ Das klingt weniger arrogant.

5. Der falsche Inhalt

Das ist gar nicht so selten. Jemand bietet etwas an, aber auf der Webseite steht etwas ganz anderes. Weil der Inhalt nicht aktuell ist oder weil sich der Webseiten-Betreiber gar nicht klar ist, was er eigentlich anbietet und womit er sein Geld verdienen will.

Auch irreführende Bilder können diesen Fehler erzeugen. Also Bilder, die weder zum Business, noch zu Dir passen. Stichwort Stockbilder.

Mein Tipp: Vergleiche ganz genau, was auf der Webseite steht und ob es das ist, womit Du gefunden werden willst. Achte bei Bildern, ob Sie Dich und Dein Unternehmen repräsentieren. Die Investition in ein professionelles Shooting rechnet sich meistens.

6. Fehler

Das passiert jedem. Auch mir. Und gar nicht so selten. Ich schaue auf die Webseite und bäng! schon springt mir der erste Tippfehler ins Auge. Mir passiert das, wenn ich Sätze umstelle. Dann bleiben manchmal Reste des alten Satzes stehen und das ganze Konstrukt passt nicht mehr. Und je öfter ich einen Text lese, um so weniger fallen mir Fehler auf. Erst wieder, wenn der Text nicht mehr frisch ist… :-(

Auch falsche Verlinkungen zählen dazu. Deshalb vorsicht, wenn Du Beiträge und Permalinks löschst. Ein 404-Fehler ist für den Besucher meistens ein triftiger Grund Deine Webseite zu verlassen. Auch fehlerhafte Kontaktdaten oder Bildunterschriften sind nicht gerade vertrauenserweckend. (Technische Fehler klammere ich hier bewusst aus.)

Mein Tipp: Texte der Webseite ausdrucken und jemanden „Fremdes“ drüber lesen lassen.

7. Liebloser Content

Das ist leider ganz oft so! Die meisten Webinhalte sind zusammengewurschtelt. Die Azubine (Nichts gegen Auszubildene!) hat die Texte für die neue Webseite geschrieben, oder die Sekretärin, und herausgekommen ist ein nichtsagendes Blabla, was vor Floskeln trieft. Dabei kommt es bei Webinhalten auf Einzigartigkeit an und dass die Texte kurz, präzise und leicht zu konsumieren sind.

Mein Tipp: Engagiere einen Texter, jemanden, der wirklich gute Texte schreiben kann. Sich auch mit suchmaschinenoptimierten Texten auskennt.

8. Unprofessioneller Inhalt

Auch das kommt leider vor: Unprofessionelle und falsche Inhalte. Manchmal steckt gar keine böse Absicht dahinter.

Es kann aber auch sein, dass Google an der Nase herumgeführt werden soll und Besucher mit „falschen Versprechungen“ auf die Webseite gelockt werden. Falsche Referenzen, geklaute Texte und Bilder oder eine zusammengelogene Leistungsbeschreibung – wie auch immer – früher oder später fliegt das auf.

Mein Tipp: Google wird immer schlauer und merkt sich, wenn Besucher sofort wieder wegklicken. Deshalb prüfe, ob der Content professionell ist.

9. Unklarheit

Unklar ist eine Webseite i.d.R. dann, wenn die Texte schlecht sind, also wenn alle oben genannten Content-Fehler gemacht wurden.

Das Thema Webtexte erwähne ich immer wieder, weil es so wichtig ist. Unklarheit passiert, wenn

  • die Texte unverständlich sind, vor allem wenn schwierige Sachverhalte nicht gut erklärt werden,
  • die Texte keinen roten Faden haben und man sich fragt „Was will uns der Autor sagen?“,
  • Inhalte nicht in einen Zusammenhang gebracht wurden,
  • Leistungen, Angebote und andere Inhalte nicht klar voneinander abgegrenzt werden und
  • wenn USP und Positionierung nicht deutlich gemacht werden.

Mein Tipp. Lass Texte vom Profi schreiben oder zumindest redigieren. Wer an Webtexten spart, spart an falscher Stelle.

10. Kuddelmuddel

Kuddelmuddel entsteht häufig bei einer schlechten Menüführung. Vor allem größere Webseiten müssen so strukturiert sein, dass der User die Antworten auf seine Fragen schnell und ohne viel zu klicken findet. Kuddelmuddel ist die Folge, wenn eine Webseite unstrukturiert wächst oder eine ehemals strukturierte Webseite, unstrukturiert verändert wird.

Deshalb muss die Web-Struktur immer wieder an die tatsächlichen Inhalte angepasst werden.

Mein Tipp: Schreibe Dir mal das wichtigste Ziel Deiner Webseite auf. Und dann zähle, wie oft der User klicken muss, um dieses Ziel zu erreichen.

Vom Rat jemanden Fremdes auf die Webseite gucken zu lassen.

Kann ein Außenstehender die Qualität einer Webseite einschätzen? Leider nur bedingt. Viele Prozesse im Such- und Klickverhalten laufen automatisch ab. Das heißt, einem Laien fallen die meisten Content-Fehler gar nicht auf.

Ein Laie kann Tippfehler und Rechtschreibfehler finden. Auch Linkfehler.

Aber der Laie lässt sich leicht von Layout blenden. Sind die Bilder schön, gefällt auch die ganze Webseite. Das habe ich in meiner Arbeit ganz oft erlebt.

Dass die Webseite nicht gefunden wird und keine Anfragen hervorbringt, kann der Laie gar nicht prüfen.

Eine schöne Webseite ist nicht automatisch eine gute Webseite.

Deshalb lasst Bekannte, Freunde oder Kollegen nach Tipp- und Rechtschreibfehlern gucken. Wenn Ihr aber die Qualität Eurer Webseite insgesamt überprüfen wollt, dann lasst es lieber einen Profi machen.

 

 

Die Frage nach den Kosten einer Webseite ist nicht pauschal zu beantworten. Ich probiere es trotzdem. Diese 8 Kostenblöcke beeinflussen den Preis Deiner Webseite: Konzept, Technik, Funktionen, Hosting, Design, Texte, Bilder und Promotion (SEO). Wie und was am meisten kostet, lest Ihr in dem Artikel. Unter dem Beitrag steht eine beispielhafte Kalkulation für eine Webseite mit WordPress. (update: Im Dezember 2018 habe ich diesen Teil überarbeitet.)

Gleich vorweg, eine gute Webseite gibts nicht gratis

Im letzten Jahr hat mich ein potenzieller Kunde mit einem Angebot für eine WordPress Webseite konfrontiert.
250 Euro bei MyHammer. Lasst Euch das mal auf der Zunge zergehen: zwei-hundert-fünfzig-euro.

Ich hatte schon ein Mini-Mini-Angebot gemacht, mit Übernahme der Texte, obwohl ich normalerweise eine Webseite immer „fertig“ übergebe. Und das mit Bauchschmerzen. Die Texte dieses potenziellen Kunden waren alles andere als gut. Aber ich kenne diesen Mann entfernt aus unserem Businessnetzwerk und wollte ihm entgegenkommen.

Er ist natürlich nicht mein Kunde geworden.

Ich gebe zu, dass es nicht so einfach ist, einen passenden Webseiten-Entwickler zu finden. Da sind die Super-Schnäppchen-Anbieter von MyHammer, aber auch professionelle Grafiker, gestandene Webdesigner, Webentwickler, Marketing-Agenturen, richtig gute Autodidakten, Neffen von Kollegen… Sie alle machen Webseiten, alle „buhlen“ um Kunden und versprechen viel. Aber nicht alle halten, was sie versprechen.

Die Eier legende Wollmichsau-Webseite zum Nulltarif gibt es natürlich nicht, auch nicht für 250 Euro. Wie eine solche kostenlose Homepage angelegt wird, habe ich hier beschrieben.

Aber was kostet nun eine professionelle Webseite ohne Haken?

1 Webkonzept: Wichtig, und trotzdem wird es oft vergessen.

Jeder, der eine neue Webseite erstellen lässt, erwartet, dass die Webseite „schön“ ist und „bei Google ganz oben“ steht. Dafür ist ein theoretisches Konzept vor Erstellung der Webseite unerlässlich, sogar erfolgsentscheidend. In diesem Konzept, es ist so ähnlich wie ein Marketingkonzept, sollte die Frage beantworten werden: Für wen mache ich diese Webseite und was sollte der User darauf finden?

Oft, wirklich sehr oft, sehe ich Webseiten, bei denen sich niemand vorher ein Webkonzept gemacht hat. Manche Webagenturen verkaufen auch ihr Angebot als Konzept. Ist es aber nicht. Ein Konzept ist etwas anderes. Ein Angebot, ist ein Angebot. Ein Webkonzept ist ein Konzept für eine Webseite.

Solch ein „richtiges“ Konzept dauert je nach Umfang zwischen 2 und vielen Stunden. Es erfordert Vorarbeit, Fachwissen und Erfahrung. Üblicherweise ist die Zahlungsbereitschaft für Konzepte niedrig. Im Agenturumfeld werden dem Kunden in einem Pitch Konzepte zum Nulltarif vorgestellt. Davon halte ich gar nichts. Deshalb ist das Konzept ein Kostenfaktor.

2 Technik: So wird eine Webseite gemacht.

Die Technik kann ganz unterschiedliche Kosten produzieren. Heute werden die meisten Seiten mit einen Content Management System (CMS) erstellt, so dass auch der Laie seine Webseite ohne Programmierkenntnisse pflegen kann.

Im Prinzip gibt es vier technische „Lösungen“ eine Webseite zu erstellen:

  1. Webseiten auch Gratis-Webseiten mittels Homepage-Baukasten
  2. Webseiten mit einem Open Source CMS
  3. Webseiten mit einem proprietären CMS (ein kostenpflichtiges CMS)
  4. Webseiten komplett selbst programmiert (ohne CMS, als eigene Programmierung)

Die genauen Unterschiede erkläre ich dem interessierten Kunden gern :-)

Die „technischen Kosten“ einer Webseite müssen wiederum unterteilt werden: Kosten für Einrichtung der Webseite (einmalig), Kosten für die einzelnen Funktionen (einmalig bzw. auch langfristig), Kosten für Wartung (langfristig). Auch das erkläre ich meinen Kunden in der Angebotsphase genau und würde an dieser Stelle zu weit führen.

Für kleine Unternehmen sind Webseiten, die mit einem Homepage-Baukasten erstellt werden, eine Alternative. Diese Webseiten haben einen „wirklichen“ und einen „scheinbaren“ Vorteil: Der wirkliche Vorteil ist, dass jeder Laie, ohne technischen Sachverstand eine Webseite erstellen kann. Der scheinbare Vorteil ist, dass Webseiten per Homepagebaukasten preiswert sind. Das stimmt nur zum Teil. Denn das Teuerste an einer Webseite ist der Inhalt. Professionelle Bilder und richtig gute Texte kosten immer gleich viel, egal ob sie auf einer Webseite mit WordPress oder auf einer Webseite mit Baukasten stehen.

Gratis Webseite mit WordPress

Hier habe ich eine kostenlose Webseite für eine Verein mit WordPress erstellt. Es fallen keine Einrichtungs- oder Hostinggebühren an. Aber natürlich hat die sich nicht selber gemacht. Die Kosten für die Webseite entstehen durch das Einpflegen der Inhalte und Bilder. Der Zeitaufwand dafür betrug etwa 4 Stunden, aber nur, weil ich das Objekt kenne, weil ich alle Daten und Bilder vorliegen hatte, weil ich mich mit der Erstellung von Webseiten auskenne und weil ich WordPress kann. Ein Laie würde dafür viele Stunden, wenn nicht sogar Tage benötigen.

Wie ich die kleine Vereinswebseite erstellt habe, seht Ihr hier.

3 Webfunktionen: Was kann die Webseite?

Die alles entscheidende Frage ist: Was soll die Webseite machen? Soll sie einen Onlineshop beinhalten? Falls ja, mit wie vielen Produkten? Soll die Webseite ein Forum, einen Blog, ein Umfragetool, ein Buchungstool oder sogar eine spezielle (selbst programmierte) Anwendung haben?

Die Funktionen sind wichtige Kostenfaktoren. Je mehr „Spielereien“ eine Webseite hat, umso teurer wird sie.

Und da kommt wieder WordPress ins Spiel. Das CMS hat hunderte Funktionen, die so genannten Plugins. Viele dieser Plugins werden in der Grundversion sogar kostenlos angeboten und können innerhalb von Minuten „dazu geschaltet“ werden. Auch später noch, wenn sich die Webseite (mit dem Business) weiterentwickelt.

Diese Flexibilität schätze ich. Aber nicht alle Systeme sind gleich flexibel. Bei Baukasten-Systemen gibt es weniger Tools als z.B. bei WordPress. Bei Typo3 ist die Installation der Module insgesamt aufwendiger.

4 Hosting: Fixe Kosten für das Zuhause einer Webseite.

Das Hosting für eine Webseite ist u.U. abhängig von der Technik. Entscheidet man sich für einen Homepage-Baukasten, dann ist das Hosting quasi inklusive. Eine Webseite kostet bei 1und1 z.B. gerade 0,99 Euro pro Monat. (April 2017)

Viele Hostinganbieter setzen dauerhaft auf Dumpingpreise. Doch die Unterschiede finden sich in den Leistungen, so unterscheiden sich z.B. die Anzahl der E-Mail-Postfächer, Größe der Datenbank etc. Bei der Auswahl helfe ich, denn die geplanten Funktionen einer Webseite bestimmen welches Webhosting-Paket Sie benötigen.

Ich schwöre auf guten Service, z.B. wann und ob der Hosting-Anbieter telefonisch erreichbar ist. Seit einer negativen Erfahrung, als ich meinen Hoster per Telefon gebraucht hätte und E-Mails stundenlang nicht bearbeitet wurden, bin ich bei einem großen Hosting-Unternehmen mit 24-Stunden-Support. Die Mehrkosten dafür zahle ich gern – ca. 30 Euro pro Jahr.

5 Design: Schickes Layout von der Stange

Die Grafiker werden mich jetzt verhauen, aber aufgrund des technischen Fortschritts gibt’s jetzt schicke Webdesigns von der Stange. Das habe ich in meinem letzten Artikel ganz genau auseinander genommen. WordPress bietet hunderte Design-Vorlagen. Die Vielfalt der Vorlagen ist ein Grund, warum ich ein bekennender WordPress-Fan bin.

Doch nun die schlechte Nachricht: Es fallen trotzdem Kosten für das Design an. Einer muss doch die ganzen Inhalte zusammenfügen. Die Designvorlagen sind extrem komplex geworden. Es können Farben, Schriftarten, Menüs eingestellt werden und dann muss der Inhalt nach „angeordnet“ werden. Das kostet viel Zeit und je umfangreicher so ein Theme ist, um so aufwendiger sind die Einstellungen bis alles passt. Kosten pro Unterseite 2 – 8 Stunden Arbeit.

6 Text: Webtexte schreiben sich nicht von alleine.

Der Inhalt, der so genannte Content (Bilder, Texte, Filme etc.) ist der entscheidende Erfolgsfaktor für eine Webseite. Und er ist der teuerste Brocken. Falls nicht, dann ist etwas schief gelaufen.

Moderne Unternehmens-Webseiten bieten ihren Usern i.d.R. eine Vielzahl von Informationen. Nach und nach kommen weitere Texte und Inhalte hinzu: Nicht irgendwelche Phrasen oder blabla, sondern richtig gute, inhaltlich hochwertige Webtexte. (Habe ich schon erwähnt, dass Webtexte anders klingen als z.B. journalistische Texte in einer Zeitung oder Texte für eine Broschüre? Nein. Dann wirsst Ihr es jetzt.) Ich spreche vom strategischen Content-Aufbau. Viele nutzen die Funktion eines Blogs, um regelmäßig neue Beiträge zu veröffentlichen. Immer unter dem Gesichtspunkt dem User noch mehr, einzigartige und bessere Inhalte zur Verfügung zu stellen.

Diese Webseite einer Zahnarztpraxis betreue ich seit mehr als 3 Jahren. Nur über den Inhalt, die Texte, wird die Webseite bei Google gefunden. Doch dazu habe ich einen eigenen Artikel ein geschreiben.

Google will viele Zeichen, eine gute Struktur und guten Inhalt

Google will viele Zeichen in einem Text, aber nicht irgendwelche. Das heißt, besser weniger Text, dafür aber relevant. Die Qualität des Webtextes ist wichtig, wenn die Webseite „bei Google ganz oben stehen“ soll. Ein professioneller Text für eine Webseite enthält die relevanten Schlüsselworte und Informationen für die Besucher und sorgt für das gute Ranking bei Google.

Und er muss auch richtig formatiert werden. Du siehst, dass die Überschriften in diesem Artikel größer sind, als der Fließtext. Dass manche Worte gefettet sind. Andere sind kursiv. Durch Formatierungen verbessert sich nicht nur die Lesbarkeit des Textes, sondern Google erkennt leichter, was auf der Webseite wichtig ist.

Ebenso wichtig sind Verlinkungen. Alle Links müssen geplant, rausgesucht und beschriftet werden.

Für diesen langen Blogbeitrag, ein für Suchmaschinen optimierter Webtext, inklusive Recherche, Schreiben, Korrektur, Formatierungen, Verlinkungen habe ich etwa 4 Stunden gebraucht.

7 Ganz wichtig: Gute Bilder

Ähnlich verhält es sich mit den anderen Content-Elementen: Bilder, Videos und Audio-Material – Die Qualität bestimmt maßgeblich den Preis einer Webseite.

Große schöne Bilder sind heute ein wichtiges Designelement. Es gibt die Möglichkeit Bilder zu kaufen. Ja, das machen viele. Und oft sieht man es. Aber nichts geht über eigene, vom professionellen Fotografen gemachte, genau zum Inhalt passende, Bilder. Wichtig ist, dass die Bilder auf der Webseite wie „aus einem Guss“ aussehen. Format und Größe müssen zusammen passen. Auch das Zurechtschneiden der Bilder dauert. Das Benennen sowieso. Kosten für ein Fotoshooting ab ca. 600 Euro. Kosten pro Bild für den Webentwickler in Summe etwa 1 Stunde Arbeit.

Das Bildkonzept und die Organisation einen Fotoshootings ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Dafür erstelle ich für den Fotografen einen professionellen Shooting-Plan. In diesem Plan brösele ich auf, welche Botschaft in welchem Bild vermittelt werden soll. Passend zu den Texten. Das sieht man, z.B. auf dieser Webseite von dieser Unternehmensberatung in Unterschleißheim, die ich im Juni 2016 konzeptioniert habe.

Videos und Audiodateien bekommen immer mehr Bedeutung. Aber das wird Sie nicht wundern, der eigene Film auf der Webseite ist teuer. Aber es lohnt sich. Pro Filmminute sollten Phi-mal-Daumen ca. 1000 Euro gerechnet werden.

Wie Sie es drehen und wenden, der Kostenanteil für den Inhalt einer Webseite ist meistens der größte.

8 Kostenfaktor Promotion

Was nutzt eine Webseite, wenn sie nicht gefunden wird? Der Konkurrenzkampf wird härter und härter. Im Internet konkurrieren Millionen von Webseiten miteinander. Und nicht jede kann „bei Google ganz oben stehen“. Nur die besten. Die für den User bzw. den Suchbegriff den größten Wert haben.

Eine Webseite bei Google ganz oben zu platzieren ist eine Wissenschaft für sich. Sie heißt SEO. Mehr als 60 Rankingfaktoren spielen eine Rolle. Und viele von denen muss man bereits vor der Erstellung einer Webseite beachten. Deshalb arbeiten wir mit einem ordentlichen Konzept, einer sorgfältigen Keyword-Auswahl, wir erstellen professionelle Inhalte, also gute Texte und gute Bilder usw.

Doch dann ist die Arbeit noch nicht getan. Wichtig ist, die „Performance“ einer Webseite im Auge zu behalten, d.h. zu schauen wie die Webseite von den Nutzern (und von Google) angenommen wird.

Was kostet nun eine Webseite? Alle Kosten auf einen Blick

Hier habe ich die wichtigsten Kostenblöcke für eine kleine Website mit WordPress, z.B. für eine Zahnarztpraxis aufgelistet.

Seiten / Unterseiten:

  • Startseite
  • Kontaktseite
  • Über uns / Teamseite
  • die wichtigsten Leistungen
  • Portfolioseiten: Prophylaxe, Karies, Parodontitis, Zahnersatz, Zahnästhetik, Implantate
  • Blog für Neuigkeiten aus der Praxis, inklusive ein erster Artikel
  • Impressum und Datenschutzerklärung

Theme: z.B. Enfold via Themeforest

Plugins: u.a. Anti-Spam-Plugin, SEO-Plugin etc.

Im folgenden Beispiel habe ich mal beispielhaft aufgestellt, was eine professionelle Webseite mit WordPress kostet.

Der Stundensatz in meinem Beispiel ist mit 65,00 Euro realtiv niedrig. Die Texte habe ich extern schreiben lassen. Bilder haben wir in einem Shooting anfertigen lassen.

Kostenfaktor Zeit in h Kosten in Euro
Konzept, Technik und Funktionen    
Positionierung in Verbindung mit Zeilgruppenanalyse, Marketingkonzept, Webkonzept 5 325
Webseite aufsetzen: manuelle Installation (Technik) 2 130
Plugins (Funktionen) installieren und einstellen 3 195
Menüs, Sidebars, Navigation anlegen

 

3 195
Content / Inhalt erstellen und einpflegen    
Bildermanagement / auswählen / zuschneiden
3 195
Texte extern ca. 10h /65€
Inhalt (Texte, Bilder und Funktionen) anordnen, Bilder vertaggen, Inhalte verlinken, Meta-Descriptions, Alt-Tags etc. 15 975
optional: Shootingplan und Kommuniaktion mit Fotograf (4) (260)
Kosten für Fotograf bzw. gekaufte Bilder nach Aufwand

 

Promotion und Pflege    
Webmaster-Tool und Google Analytics anlegen 2 130
Website launchen
2 130
optional: WordPress-Schulung – übergabe (3) (195)

Texte (extern)

+ optional: Shootingplan und WordPress-Schulung

35

 

7

2275

650

455

Fotoshooting ½ Tag (kostet der Fotograf etwa) 600
Kosten für WordPress-Theme, ca. 65 Euro 65
Gesamtkosten: (einmalig, ohne laufende Kosten)

 

4045

Wie gesagt, das ist eine Beispiel-Kalkulation. Die genauen Kosten für eine Webseite können erst nach einem ausführlichen Gespräch und einer Analyse der Ausgangslage kalkuliert werden.

Ich freue mich über Deine Anfrage

Sabine Kunzer ist ausgebildete Fotografin, mit Meisterbrief. Sie arbeitet, wie ich, in Friedrichhafen am Bodensee und veranstaltet Fotoreisen und -workshops. Hochzeiten, Familienbilder, aber eben auch Business-Bilder gehören zu ihrem Tagesgeschäft. Ich bin ein Fan von eigenen Bilder auf der Webseite und habe mit ihr über die Entwicklung in der Fotografie gesprochen und sie gefragt, worauf es bei guten Bildern ankommt.

Hallo Sabine, Du hast eine klassische Ausbildung gemacht und sogar eine Meisterprüfung abgelegt. Doch die Welt der Fotografie hat sich verändert. Welche Änderungen (im Vergleich zu Deinen ersten Berufsjahren) sind besonders drastisch?

Die unglaubliche Menge von Bildern, die im Grunde in diversen Rechnern verschwinden und selten als Foto im Album oder an der Wand. Auch und in Folge Quantität statt Qualität.

Bilder, überall Bilder, mit immer besseren Handykameras und den Sozialen Medien glaubt jeder fotografieren zu können. Stört Dich dass ?

Nicht wenn die Fotos am Ende Zeitdokument oder Glücksbringer (!?) sind. Jedes Foto das gefällt und Freude macht, da fließt auch das Wort Qualität mit ein, ist im Grunde ein gute Foto.

Das Handwerk Fotografie impliziert ein großes Grundwissen über Fotografie (Bildführung, Lichtaufbau, soziale Kompetenz bei Portraitisten, Fachwissen bei  Industrie- und Werbefotografen). Und Berufserfahrung ist ein ganz wichtiger Aspekt.

Du bist ein alter Hase in der Welt der Fotografie und hast schon viele Trends erlebt. Wohin geht die Reise der Fotografie?

Größer, weiter, besser und spektakulärer. Und was nicht ist, regelt ADOBE… Aber in der Kunstscene gibt es eine Rückbesinnung auf die klassische Fotografie, die ja nichts anderes heißt als LICHTZEICHNEN.

Webseiten werden immer bildlastiger. Woran erkennt man gute Webbilder?

Am Eindruck, vorzugsweise positiv, den sie in der kürze der Zeit hinterlassen…

Viele greifen zu Stockfotos. Was spricht für eigene Fotos auf der Webseite?

Natürlich ist Authentizität ein Türöffner. Stockphotos sind eben nicht authentisch.

Authentizität, Emotionen sind bei Fotos sehr wichtig. Wie schaffst Du es dem Bild eine Botschaft „mitzugeben“?

Wenn ich bin, wer ich bin. Dann bist du, wer du bist…. So einfach.

Für mich sehen viele Business-Fotos gleich aus. Stehend, mit verschränkten Armen.
Woran erkennt man ein gutes Business-Foto?

Ich muss mich wiederholen… Authentizität ist auch hier entscheidend, deshalb ist es zum einen ganz wichtig, dass der Portraitierte Vertrauen zur Fotografenin hat. Sozusagen von Profi zu Profi. Und das mit Respekt und Wertschätzung der jeweiligen Kompetenzen.

Ich war bei vielen Shootings dabei. Die meisten sind verkrampft, wenn es um Fotos geht. Wie schaffst Du es, dass sich die „Modells“ entspannen?

Ich bin wie ich bin. Manchmal eine Standup Comedian und manchmal Philosophin.

Welches ist Dein liebstes Motiv?

Mein liebstes Motiv ist das, dass mit mein Herz berührt, meine Seele erfüllt und mein Hirn nährt.

Danke Dir, Sabine.

Hier gehts zum Teil 1: Eigene Bilder auf der Webseite? Ja, bitte. 

 

Bildquelle: Viktor Hanacek via Picjumbo

Ich bin wahrscheinlich die zwölftausenddreihundertvierundsechzigste Autorin, die einen deutschen Artikel über SEO (Suchmaschinenoptimierung) schreibt. Ich schreibe ihn trotzdem. Für meine Kunden und Menschen, die sich nicht mit Suchmaschinenmarketing auskennen. Weil ich immer wieder gefragt werde, wie eine Webseite bei Google ganz oben steht und was man machen kann, um besser gefunden zu werden.

Kaum einer bestreitet noch, dass eine Webseite Pflicht ist. Also hat inzwischen auch fast jeder eine. Jeder Arzt, Unternehmer sowieso, Klöster, Vereine… (Es wird ja auch immer einfacher eine Webseite zu gestalten. Und sogar kostenlose Webseiten sind möglich.)

Doch je mehr Webseiten sich im Internet tummeln, um so schwieriger wird es für die einzelne Seite gefunden zu werden. Unbestritten ist auch die Relevanz von Google. Google ist der Platzhirsch unter den Suchmaschinen. Es reicht schon lange nicht mehr, einfach nur eine Webseite zu haben. Eine Webseite nützt nur dann etwas, wenn sie auch (von Kunden) gefunden wird.

Das Stichwort heißt Suchmaschinenoptimierung.

Doch wie hängt das nun alles zusammen?

Google denkt wie ein „echter“ Besucher

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization. SEO ist die Kunst eine Webseite so zu gestalten, dass sie von Google gefunden wird. Wobei der Begriff „Google“ im letzten Satz durch die Begriffe „Deine Kunden“ / „Deine Klienten“ / „Interessierte“ ersetzt werden kann. Das heißt, beliebte Webseiten, Webseiten, die dem User (dem Benutzer) gefallen, werden bei Google „höher gerankt“ (stehen weiter oben), als weniger beliebte. Das bedeutet: Eine Webseite steht dann bei Google ganz oben, wenn diese für potenzielle Kunden / Klienten / Interessierte relevant ist.

Google wird immer schlauer und passt seinen Suchalgorithmus immer besser an. D.h. Google wird in seinem Vorgehen dem „echten“ Suchenden immer ähnlicher.

Welche Suchergebnisse sind relevant?

Oft höre ich: „Aber ich werde doch gefunden.“ Wenn Deine Webseite „www.zahnarzt-müller-friedrichshafen.de“ heißt, und Du mit „Zahnarzt Müller Friedrichshafen“ suchst, dann sollte Deine Webseite bei Google auf Seite 1 stehen. Falls nicht, dann solltest Du Dir große Sorgen machen.

Denn, wenn jemand nach Zahnarzt Müller Friedrichshafen sucht, dann kennt er ja die Praxis schon. Wahrscheinlich will er nur die Telefonnummer, um wieder einen Termin zu vereinbaren. Ziel ist es aber mit Suchbegriffen von Menschen gefunden zu werden, die die Webseite / die Praxis / das Unternehmen noch nicht kennen.

SEO zielt darauf ab von Menschen gefunden werden, die Dich noch nicht kennen.

Es geht also nicht um Suchbegriffe, mit denen man „sowieso“ gefunden wird. Sondern um Suchbegriffe, die relevant sind und NEUE Besucher auf die Webseite bringen.

Hier ein Beispiel von einer Webseite für einen Zahnarzt in München, die ich erstellt habe und pflege. Hier siehst Du, dass die Webseite eck-zahn.de bei einem ganz bestimmten Suchbegriff, nämlich für „lücke zwischen den schneidezähnen münchen“ gefunden wird. Ich habe mir also genau überlegt, welches Thema (Suchbegriff) könnte für Patienten relevant sein und habe den Text so geschrieben, dass er gut gefunden wird.

SEO bei Google ganz oben stehen

Aber wie kommt die Webseite nun nach oben?

Google misst, wie lange sich ein Besucher auf der Webseite aufhält, welche Inhalte er anschaut und von welchem Stelle er die Webseite wieder verlässt. Google bewertet also, je mehr Besucher eine Webseite hat, die sich lange dort aufhalten, um so relevanter scheint die Webseite zu sein. Also listet Google sie weiter oben.

Und das kann man beeinflussen? Ja, indem man auf Suchbegriffe setzt, die relevant sind, aber noch nicht „abgegrast“ sind und indem man die Inhalte so gestaltet, dass sie eine „Antwort“ auf die Frage des Suchenden geben.

Inhalt, Inhalt, Inhalt. Und noch ein bisschen mehr

Das bedeutet: Erstelle eine Webseite mit guten Inhalten und Du wirst bei Google auch gefunden. Ja, genau. Aber (Dir war schon klar, dass es ein „aber“ gibt, oder?) es gibt viel zu viele Webseiten mit guten Inhalten. Daher muss Google sich etwas ausdenken. Google guckt sich eine Webseite ganz genau an. Jedes Detail. Und bewertet einzelne Aspekte einer Webseite auf unterschiedliche Art und Weise.

Ideal wäre es also, diese Aspekte (man nennt sie Ranking-Faktoren) zu kennen. Die wichtigen Ranking-Faktoren sind bei Google nachlesbar, aber natürlich möchte Google nicht, dass die Gewichtung der Faktoren in allen Einzelheiten bekannt wird. Dann würden alle SEO-Speazialisten ihre Webseiten „manipulieren“. Und das ist nicht im Sinne der Suchmaschine.

Trotzdem. Vieles ist möglich und machbar. Hier habe ich die wichtigsten Kriterien aufgeführt, die für die Relevanz bei Google entscheidend sind:

Inhalt

Befinden sich auf der Webseite Inhalte (Content), die dem Besucher einen Mehrwert bieten? Sind Überschriften, Bilder, Links auch mit diesen Suchbegriffen versehen? Wie lang sind die Texte? Wie viele Füllwörter enthalten die Texte? Gibt es Bilder? Welches Format / welche Qualität haben diese? Gibt es Zusatzinhalte, wie Filme, Downloads, Formulare?

Technik / Technologie der Webseite

Google bewertet die Technik der Webseite. Wie schnell öffnet die Webseite? Befinden sich Fehler in ihr? Ist sie responsiv (auf dem Handy lesbar)?

Name der Webseite / Domain

Wie alt ist die Domain / Webseite? Ist sie vertrauenswürdig? Beinhaltet der Name relevante Begriffe „Metzgerei Immenstadt“ vs. „Max-Müller“?

Links / Soziale Medien

Verweisen andere Seiten auf diese Seite? Wie viele Verweise gibt es und wie relavant sind sie? Verweisen soziale Medien (Facebook, Twitter, youtube) auf die Webseite?

Struktur

Wie strukturiert sind die Inhalte? Gibt es Unter- bzw. Zwischenüberschriften oder nur Bleiwüsten? Werden die Inhalte gut gefunden? Wie ist die Lesbarkeit insgesamt? Sind die Inhalte verlinkt, so das der Besucher weiterklicken kann? Ist die Webseite barrierefrei?

Aktualität

Wie aktuell sind die Inhalte? Was passiert auf der Webseite? Passiert überhaupt regelmäßig etwas?

Besucherverhalten

Welche Besucher kommen auf die Webseite? Welche Inhalte lesen sie? Kommen die Besucher wieder oder nur einmalig? Wie viele Besucher verlassen die Webseite gleich wieder? An welcher Stelle?

und vieles mehr.


Falls Du mehr erfahren willst, oder falls Du bereits ein fortgeschrittener SEO-Kenner bist, dann findest Du hier ein ganz ausführliche Bewertung der einzelnen Ranking-Faktoren.


Suchmaschinenmarketing ist für jeden machbar

Zunächst einmal sollte man sich von der Fülle der Faktoren nicht erschlagen lassen. Für „große“ bekannte Webseiten ist sehr wichtig, dass man die Möglichkeiten von Google perfekt ausschöpft. Da arbeitet dann ein ganzes Team an SEO-Spezialisten daran, denn jeder „Absturz“ um ein paar Plätze kann Tausende Euro kosten. Dieser SEO-Pefektionismus ist eine eigene Disziplin, ist sehr aufwendig und teuer. Und für kleinere Unternehmen, Ärzte und Freiberufler nicht zu realisieren. (Und das ist auch nicht vergleichbar mit dem, was ich mache.)

Aber, und das ist die gute Nachricht, im Prinzip ist SEO für jedermann umsetzbar. Auch „kleinere Webseiten“ können einige SEO-Möglichkeiten ausschöpfen.

Doch ehe Du Dich bei den einzelnen Möglichkeiten verlierst, solltest Du zuerst auf Deine Inhalte achten. Sie sind und bleiben der wichtigste Ranking-Faktor: Deshalb beginnt meine Arbeit immer beim Inhalt.

Meine 4 persönlichen SEO-Tipps

  • Schaue Dir Deine Konkurrenten im Internet an. Insbesondere die Webseiten, die besser gerankt sind. Wie sehen die Webseiten aus? Was machen sie besser bzw. schlechter als Du? Welche Inhalte befinden sich auf den Webseiten?
  • Biete Deinem Besucher einen „echten“ Mehrwert. Etwas, was keiner oder nur sehr wenige anbieten. Das kann eine besondere Geschichte aus Deiner Geschäftstätigkeit sein, eine Tipp-Liste, so wie diese hier, oder ein schönes Bild zum Download. Kreativität ist gefragt.
  • Frage Freunde / Bekannte / Kunden welche Inhalte aus ihrer Sicht für Dein Business relevant sind bzw. nach welchen Suchbegriffen sie suchen würden. Die meisten Unternehmer tun sich schwer, sich in Besucher und Kunden hineinzuversetzen. Nehmen wir an Du bist Heilpraktikerin. Dann interessiert weniger die Methode mit der Du arbeitest, sondern viel mehr das Ergebnis / die Heilung, die Du damit erzielst. Darüber musst Du einen Text schreiben…
  • Betrachte Deine Webseite als fortlaufendes Projekt und nicht als einmalige Sache. Lass die Webseite wachsen, aktualisiere sie regelmäßig und passe sie den Kundenwünschen und Deiner Geschäftstätigkeit an.

Bleibe interessiert und offen und liebe Deine Webseite.

Gern berate ich Dich. Ich schaue mir Deine Webseite an und mache Vorschläge, was Du verbessern kannst. Natürlich unverbindlich.

Aline

 

Bildquelle: Stocksnap_OU5DSWRBTQ