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Hier schreibe ich, wie Ihr eine kostenlose Webseite mit WordPress erstellen könnt. Es fallen kein Gebühren für Einrichtung oder Hosting an. Aber natürlich ist eine kostenlose Webseite nicht komplett kostenlos. Denn das Teuerste an einer Webseite sind die Inhalte bzw. die Zeit, die man braucht, um die Inhalte für eine Webseite aufzubereiten. Texte schreiben, Bilder heraussuchen und ggf. bearbeiten, PDF erstellen usw. Insbesondere, wenn Du das erste Mal eine Webseite baust, solltest Du den Zeitfaktor nicht unterschätzen. Alles dauert länger, als Du denkst. Aber eine kostenlose Webseitehat noch einen Haken. Die URL hat einen Zusatz. Was ich damit meine, liest Du hier im Beitrag. Aber jetzt lass uns loslegen…

Wenn Du Dir mein Beispiel vorher anschauen willst, gehe mal auf https://sportvereinsedlitz.wordpress.com/

Kleines Konzept machen. Inhalte vorbereiten. Fotos heraussuchen.

Ehe Du beginnst, solltest Du Dir ein kleines Konzept machen. Schau welches Material Du hast: Bilder, Texte, PDF-Dateien…

1) Dann nimm Dir einen Zettel und male die Struktur Deiner Webseite auf.

Schaue welche Inhalte wie zusammengehören. Was interessiert den Besucher auf den ersten Blick? Klar eine Kontaktmöglichkeit. Aber sicher auch noch andere Informationen.

Die wichtigsten Unterseiten auf einer Webseite sind meiner Meinung nach folgende:

  • Startseite: Sollte idealerweise sofort offensichtlich folgende Frage beantworten: Worum geht es hier? Was kann ich hier finden?
  • Über mich: Wer steckt dahinter? Beschreibung, Biografie, weiterer Content, um Kompetenz und Vertrauen zu vermitteln
  • Leistung / Angebot: Was bietet die Seite an? Beschreibung des Angebots der Leistung
  • Kontaktseite, wie in diesem Artikel beschrieben

Zeichne Dir Deine Webseite mit den Unterseiten auf. Auch die Menüpunkte. Versuche Dich in die Lage Deiner Besucher zu versetzen. Welche Informationen sind wichtig? Frage eventuell Partner, Feunde, Kollegen….

WordPress ist ein fexibles System. Die Neustrukturierung der Inhalte ist jederzeit möglich. Also dont worry, wenn Du Dir nicht 100%ig sicher bist. Wichtig ist, dass Du Dich nicht in Kleinigkeiten verlierst, sondern zunächst die wichtigsten Inhalte zusammenträgst.

Los gehts: Bei WordPress registrieren und URL festlegen.

Natürlich hat eine kostenlose Webseite einen Haken. Und der liegt in der URL. Gratis-Webseiten erlauben keine direkten Domainnamen. Also nicht www.meine-webseite.de sondern stattdessen www.meinewebseite.wordpress.com. Deshalb eignen sich solche kostenlosen Domains weniger für ein Unternehmen. Aber für kleinere Blogs, für Vereine, Kindertagesstätten, Projekte oder Netzwerke.

Egal ob mit oder ohne Domainzusatz, um bei Google gefunden zu werden, kommt es auf den Inhalt an.

2) Um Dich bei WordPress anzumelden, gehe auf https://de.wordpress.com/ und

3) klicke auf „Webseite erstellen“.

WordPress bietet Dir jetzt 3 Vorschläge, wie Deine Startseite aussehen soll. Der erste und der dritte Vorschlag eignen sich für Blogs, also für Webseiten, die regelmäßige Neuigkeiten online stellen. Für Unternehmswebseiten oder Vereinswebseiten bevorzuge ich die mittlere Variante. Klicke also auf „eine Willkommensseite für meine Webseite“.

4) Nun kannst Du ein Theme, also das Layout Deiner Webseite auswählen.

Für den Laien ist das Aussehen einer Webseite oft das Wichtigste. Stimmt aber nicht. Der Informationsgehalt einer Webseite ist wichtiger. Versuche Dir Deine Inhalte vorzustellen. Wie viele Texte hast Du? Wie viele Bilder? Sind die groß genug? Versuche Dir Deine Inhalte in den verschiedenen Themes vorzustellen. Oft verwenden die Designer schöne große Bilder, die man selber gar nicht so hat.

Für meine kostenlose WordPress-Seite habe ich das Theme „Twenty-Seventeen“ verwendet. Es gibt viele Möglichkeiten. Auch die kostenlose WordPress-Themes werden besser, haben viel mehr Funktionen, als noch vor ein paar Jahren.

Die Layoutauswahl kann zum Zeitfresser werden. Deshalb versuche weiter im Kopf zu behalten, dass der Content wichtiger ist. Mit der Layoutauswahl kannst Du Dich auch später noch befassen.

Deshalb wähle erst einmal irgendein Theme.

5) Der Name – Eine gute URL finden.

Im nächsten Schritt musst Du Dir einen Namen überlegen. Denke daran, das ist der Haken einer kostenlosen Webseite mit WordPress. Du darfst nur Kleinbuchstaben oder Zahlen verwenden. Und der Name bekommt den Zusatz „wordpress.com“.

Meine kostenlose Webseite heißt www.sportvereinsedlitz.wordpress.com. Leider ein bisschen lang, aber ich sehe keine kürzere Variante…. Probiere es aus. Keine Sorge, auch den Namen kannst Du später wieder ändern.

6) Wähle einen Namen für Deine Webseite.

und gehe auf „auswählen“.

Es erscheinen die verschiedenen Pakete. Du willst ja eine kostenlose Webseite, also wähle die ganz linke Variante.

Die anderen Pakete haben natürlich viel mehr Gestaltungsspielraum und ab 8,25 Euro pro Monat bekommt man dann auch einen Domainnamen ohne .wordpress.com.

7) Erstelle Dein Konto

Im letzten Schritt musst Du Dein Konto erstellen. Trage Deine E-Mail-Adresse und einen Benutzernamen ein. Und verwende bitte ein gescheites Passwort. (Also nicht „passwort“, sondern eher so etwas wie „1mhK(hb6“.) Wichtig, kopiere sie oder schreibe Dir die Zugangsdaten auf.

Und schon bis Du fertig. Jetzt kannst Du mit dem Befüllen beginnen.

Auf der linken Seite siehst du eine Navigationsleiste mit allen Funktionen, um die Webseite zu gestalten und mit Inhalten zu beleben.

8) Gib Deiner Webseite einen gescheiten Titel und Untertitel.

Um den Titel Deiner Webseite zu ändern, gehe auf den Menüpunkt „Themes“ und klicke anpassen.

Unter Website-Informationen kannst Du den Titel und den Untertitel ändern. Denke daran, der Titel ist wichtig, dass Deine Seite auch von Google gefunden wird.

Ich entscheide mich für „Sportverein Musterstadt Sektion Wintersport“.

WordPress Seitentitel anlegen

Wenn Du keinen Titel auf der Webseite sehen möchtest, nimm das Häkchen raus.

Unter dem Seitentitel kannst Du auch Dein Logo veröffentlichen. Dann verschwindet allerdings Dein Seitentitel auf der Oberfläche und das Logo erscheint.

Denk daran, Deine Änderungen und Inhalte zu speichern. Oben findest Du den entsprechenden blauen Button.

9) Farben, Hintergründe und Schriften anpassen

Das ist auch wieder etwas, was viel Zeit kosten kann. Jedes Theme hat unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten, mit denen man sich erst einmal vertraut machen muss. Hier in diesem Beitrag liest Du, was man wie im Customizer einstellen kann.

Deshalb passe ich Farben und Schriften meistens erst an, wenn ich die Inhalte eingepflegt habe. Neben den Farben kannst Du auch Hintergründe oder optionale Headerbilder festlegen. Je nach Farbton Deiner Bilder passt nicht jede Farbe des Themes.

Wenn Du nichts falsch machen willst, lass den Hintergrund weiß. Das wird Dir Dein Leser danken.

Aber letztendlich kann ich Dir nur das Folgende empfehlen:

Ausprobieren, Ausprobieren, Ausprobieren

Noch mehr Infos zu den Theme-Einstellungen, wie man Menüs anlegt, findest Du im zweiten Teil.

Ehe wir uns um die Inhalte kümmern, kannst Du noch einstellen, ob Deine Startseite statisch sein soll, sprich der immer gleiche Beitrag steht dort, oder ob Du die News / Blogbeiträge auf der Startseit zeigen willst. Letzteres eignet sich, wie schon erwähnt, für Webseiten, auf denen regelmäßig Neuigkeiten veröffentlicht werden. Ansonsten würde ich davon abraten.

Stelle also Deine Webseite auf „Statische Seite“ und wähle eine Seite, z.B. Über. Das kannst Du später aber noch jederzeit ändern.

Wie es weitergeht, schreibe ich in einem nächsten Artikel.

Wenn Ihr Fragen habt, freue ich mich auf Eure Kommentare und Fragen per E-Mail.