Wer sich mit seinem Angebot im Internet hervorheben will, braucht eine authentische Webseite. Doch wie kann man das umsetzen? Was sind die Tricks, um eine Webseite authentisch und genau passend zu gestalten?

Immer wieder merke ich, dass neibe content-basierte Arbeitsweise „besonders“ ist. Daher habe ich heute mal aufgeschrieben, wie ich vorgehe. Vielleicht adaptierst Du auch für Dich diesen Prozess?!

Zielgruppen und Zweck der Webseite

Wenn ich mit einem Projekt beginne (das kann eine neue Webseite sein, aber auch ein vorhandene, die überarbeitet werden soll) mache ich mir zwei Dinge klar.

  • Für wen ist diese Webseite gemacht?
  • Und welchen Zweck verfolgt sie?

Die Voraussetzungen sind ganz unterschiedlich. Aber das genau ist das Spannende an der Content-Arbeit.

Ich habe Kunden, die bringen mir ein ausgefeiltes Marketingkonzept inklusive Zielgruppenanalyse gleich mit. Andere haben nie über ihre Zielgruppen nachgedacht. Einige wehren sich auch gegen das ganze „Marketingzeug“, denken es geht ohne. Aber nein. Die Zielgruppenanalyse ist extrem wichtig.

Für die Erstellung gehe sehr strukturiert vor und frühstücke alles ab, was im Marketing wichtig ist: Ist-Analyse, Konkurrenzanalyse, Zielgruppen, Marketingziel, USP / Positionierung, Marketing-Controlling…  Nur so kann eine authentische Webseite mit guten Inhalten entstehen. Jeder Webseite liegt ein Marketingkonzept zu Grunde.

Unterschiedliche Zielgruppen für die Website

Nehmen wir zum Beispiel diese Webseite für eine Ergotherapiepraxis. Ich habe mit dem Kunden zum Beispiel folgende Zielgruppen herausgearbeitet.

  • Angehörige und Eltern von Menschen mit Therapiebedarf
  • erkrankte Menschen mit Therapiebedarf
  • Menschen, die etwas „im Allgemeinen“ für Ihre Gesundheit tun möchten
  • Sportler für das Produkt „Tauchkammer“
  • Unternehmer, die sich für Neurofeedback als Maßnahme im BGM interessieren
  • potenzielle Mitarbeiter

Diese Zielgruppen haben nichts gemeinsam: Es handelt sich um Eltern von Kleinkindern, ältere Menschen, Burnout-Patienten, Leistungssportler, Schulabgänger, Schlaganfallpatienten, an MS Erkrankte …

Wie unterschiedliche Anforderungen den Zweck der Website bestimmen

Diese ganz unterschiedlichen Zielgruppen mit individuellen Bedürfnissen möchten auf ihre Fragen auf der Webseite Antworten finde. Jeder hat andere Anforderungen an die Webseite:

  • Informationen über Therapieformen, wie z.B. Neurofeedback (z.B. Eltern von ADS Kindern)
  • Informationen über die Praxis im Allgemeinen, aber auch über Philosopie und Stil (z.B. Angehörige von Schlaganfallpatienten)
  • Kontaktinformationen und Adresse (alle Zeilgruppen)
  • Informationen über die Arbeit eines Ergotherapeuten (potenzielle Bewerber)

Diese Liste ließe sich jetzt weiterführen. Meine wichtigste Content-Überlegung ist also:

Wofür interessiert sich der Besucher?

Das heißt für mich, dass ich immer versuche in die Rolle der Zielgruppe zu schlüpfen und zu überlegen, was mich in diesem Fall interessieren würde.

Da ich mich meistens nicht auskenne, habe ich viele Fragen.

Fragen sind die Grundlage für guten Content.

Meistens arbeite ich mit Fragekatalogen, in denen ich alle Bereiche abhandle: Persönlicher Werdegang, Angebot, Unternehmen. Diese Fragebögen können je nach Umfang der Webseite und Thema zwischen 5 und 50 Fragen beinhalten.

Diese lasse ich mir von meinem Kunden beantworten. Am liebsten per Audio-Format. Das geht für alle am schnellsten. Gleichzeitig kann ich unabhängig von Ort und Zeit schwierige Sachverhalte mehrmals anhören. Auch Wording, Sprachstil, Emotionen kann ich so besser einfangen.

Aus dem Content ergibt sich die Struktur.

Ich sammle den Content, bewerte ihn und erst dann beginne ich an der Struktur zu arbeiten.

Das ist wie ein Puzzle, dass sich langsam zusammenfügt.

Und dieses Vorgehen unterscheidet sich von dem meiner Kollegen. Die meisten beginnen mit einer erdachten Struktur und beginnen dann diese mit Inhalt zu füllen. Bei dieser Vorgehensweise schleichen sich häufig Content-Fehler ein.

Ich arbeite genau anders herum. Je nach Menge der Texte, Bilder, Videos, alles zählt dazu, strukturiere ich die Webseite. Jedes Projekt ist anders, jede Struktur individuell.

Allerdings gibt es einige Pflichtseiten, wie die Kontaktseite, Impressum, Datenschutzerklärung … Auch eine Über-mich– oder Über-uns-Seite ist ein Muss. Wie die dann aussieht, ergibt sich aus dem Prozess.

Eine Struktur der Website lege ich erst an, wenn ich Ziel, Zielgruppen und den Content verstanden habe.

Auf  Wireframes und / oder Mockups verzichte ich meistens. Ich arbeite intuitiv. Meine Webseiten entstehen zuerst in meinem Kopf.

Manchmal kommt es vor, dass Kunden eine Webseite wie xy haben möchten. Dann versuche ich herauszufinden, was dem Kunden an der xy-Seite so gut gefällt. (Oft sind es Bilder und Farben, selten etwas Inhaltliches.)
Wenn es eine schicke Webseite ist, versuche ich einige Elemente in meine Arbeit zu integrieren.

Aber in der Regel verzichte ich darauf, mich an anderen Webseiten zu orientieren.

In meiner Arbeit geht es darum, dass alle Fragen des potenziellen Besuchers, so weit wie möglich, beantwortet werden.

So entstehen authentische Webseiten, Unikate, die ihre Aufgaben erfüllen.

Hier meine Tipps für authentische Webseite:

  • Versuche alle Zielgruppen für die Webseite zu definieren.
  • Schreibe die Fragen auf, die diese Zielgruppen zu dem Webangebot haben könnten.
  • Definiere ein Ziel der potenziellen Webbesucher. Was sollen Sie? Dich anrufen, ein Formular ausfüllen…?
  • Schreibe Inhalte so, dass sie ein 4-jähriges Kind versteht.
  • Beantworte mit dem Inhalt alle Fragen der potenziellen Zielgruppen.

Wenn Du Fragen zur content-basierten Vorgehensweise hast, schreibe mir.

 

Heute geht es um Nachhaltigkeit. Halt. Ich sehe gerade vor mir, wie Du die Augen verdrehst und innerlich aufstöhnst. In der Tat wird der Begriff in vielerlei Hinsicht überstrapaziert. Und trotzdem sollte sich jeder Unternehmer damit beschäftigen, wie er in seinem Unternehmen, egal, ob groß oder klein, Nachhaltigkeitsprinzipien umsetzen kann.

Tipps für Nachhaltigkeit in kleinen Unternehmen

Nachhaltiges Wirtschaften ist keine neue Sache. Eigentlich geht es zu großen Teilen um Prinzipien, die man von einem „Unternehmer der alten Schule“ kennt und erwartet. Es geht um Fairness und Ehrlichkeit gegenüber Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern, der Umwelt, sich selber usw.

Wir wissen alle, dass Nachhaltigkeit in der Wirtschaft ganz oft nicht über Lippengekenntnisse hinausgeht. Manche Weltkonzerne leben sogar das Gegenteil von Fairness, wie Nestlé. Diese Unternehmen verstoßen tagtäglich und unbehelligt gegen ihre soziale Verantwortung und Umweltauflagen.

Die Politik versagt.

Doch jeder von uns muss sich fragen, ob er mit Nestlé und Co. auf einer Stufe stehen will.

Deshalb ist ein freiwilliger Beitrag zur Nachhaltigkeit so wichtig.

Sicher können kleine Unternehmen weniger Schaden anrichten, als ein Weltkonzern, der Menschenrechte mit Füßen tritt. Doch auch wir Klein- und Mittelständler haben eine Verantwortung. Auch wir müssen uns tagtäglich im Spiegel anschauen und unser Handeln reflektieren.

Die gute Nachricht ist: Es gibt viele Möglichkeiten gleichzeitig wirtschaftlich und sozial verantwortlich zu handeln.

Ein paar Ideen und Tipps will ich Euch heute geben.

Was ist Social Responsibility?

Für den Begriff der Corporate Social Responsibility (CSR) bzw. der Unternehmerischen Sozialverantwortung gibt es keine einheitliche Definition. Außerdem werden auch die Begriffe Corporate Responsibility oder Corporate Citizenship verwendet.

Hinter allen Bezeichnungen verbirgt sich dasselbe: Ein freiwilliger Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung, der über die gesetzlichen Vorgaben hinaus geht.

Und hier gibt es drei Themenschwerpunkte.

Die drei Säulen der sozialen Verantwortung

  • wirtschaftlich-verantwortungsvolles Handeln eines Unternehmens in seiner Funktion als Marktteilnehmer,
  • ökologisch-verantwortliches Handeln eines Unternehmens und seiner Verantwortung gegenüber der Umwelt sowie
  • die soziale Kompetenz eines Unternehmens gegenüber seinen Mitarbeitern und Stakeholdern.

Jetzt denkt Ihr vielleicht: „Puhh, das kann ich so gar nicht auseinanderklamüsern.

Doch, doch.

Bei sozialer Verantwortung geht es gar nicht darum, „etwas Weltbewegendes“ auf die Beine zu stellen.

Im Gegenteil. Social Responsibility ist in der Summe die Umsetzung von vielen Kleinigkeiten.

Vorteile eines Corporate Social Responsibility Konzepts

Vielleicht kommen Dir jetzt jede Menge Gegenargumente. Dass, das alles nicht machbar ist. Und die Zeit für so etwas fehlt auch. Das bringt doch nichts. Ich kann doch sowieso nichts ausrichten…

Die Umsetzung eines CSR-Konzept wird Dir viele Vorteile bringen.

Die wichtigsten Vorteile liegen darin, dass das nachhaltige Handeln einfach mehr Freude macht. Wenn Du Deine Kunden und Lieferanten fair behandelst, wirst auch Du fair behandelt. Anerkennender und wertschätzender Umgang im Arbeitsalltag macht glücklich.

Aus der betriebswirtschaftlichen Sicht betrachtet, hat ein CSR-Konzept u.a. folgende Vorteile:

  • Wettbewerbsvorteile
  • Risikomanagement
  • Imagepflege
  • Motivation der Mitarbeiter
  • Kostenersparnis
  • Gesellschaftliche Verantwortung

Und jetzt kommen meine Tipps.

Es sind nur Denkanstöße. Diese Maßnahmen kann ich, als (kleine) Marketingagentur, leisten. Du hast vielleicht ganz andere und viel coolere Ideen. Und ganz andere Voraussetzungen.

Nachhaltigkeitstipps für den Bereich Markt und Kunden

  • faire und nachvollziehbare Preise, die sich an der persönlichen Kalkulation und am Markt orientieren („weder Mondpreise, noch Dumping“)
  • transparente Abrechnung mit PrimaErp (monatlich als Grundlage meiner Rechnungsstellung)
  • umfassende Informationen zu Angebot, Leistungen und Preisen (Offenlegung aller Arbeitspakete und Erklärung aller Kosten)
  • absolute Ehrlichkeit gegenüber Kunden (z.B. bei Fehlern)
  • Anpassung der Preise auch nach unten (manchmal geht auch etwas schneller als gedacht, dann verlange ich weniger, als kalkuliert und angeboten)
  • Schutz übertragener Kundendaten (durch die DSGVO vertraglich geregelt und soweit machbar)
  • fairer Umgang mit Mitbewerbern (Ich bin ein Freund von Kooperationen. Solidarät und Miteinander sind für mich Prinzipien der neuen Zeit.)
  • schnelle Erledigung von Projekten und schnelle Beantwortung von E-Mails und Anrufen
  • Diskretion
  • Feedbackkultur (Ich bitte meine Kunden um Feedback, erlaube Kritik und ermögliche Bewertungen.)

Tipps für den nachhaltigen Umgang mit Lieferanten

Ich arbeite relativ selten mit externen Dienstleistern zusammen. Eine Zusammenarbeit betrifft zum einen Lieferanten von Dienstleistungen und zum anderen Lieferanten von Verbrauchsmaterial.

  • nachhaltige Auswahl vom Lieferanten, z.B. aus der Region, die selbst ihren Prinzipien treu sind und selbst ein faires Miteinander leben (Fotografen, Grafiker und Texter, die so wie ich, das Motto „leben und leben lassen“ repräsentieren)
  • transparenter Umgang mit Lieferanten (z.B. in der Angebotsphase, wenn ich mehrere Angebote einhole)
  • Pünktliche Bezahlung meiner Lieferanten (Grafiker, Hosting, IT, Fotograf, bestellte Produkte)

Tipps für soziales Engagement

  • ich halte Vorträge, u. a. an der VHS Bodenseekreis
  • als Marketingberaterin unterstütze ich als Freiwillige seit vielen Jahren den Weißblauen Bumerang in München
  • mindestens einmal pro Jahr spende ich einen mittleren Betrag,
  • teilweise verzichte ich auf Kundengeschenke und unterstütze damit jemanden, der benachteiligt ist
  • Papierspenden für Kindergarten und Schulen
  • „Mach-mit“ Projekte unterstützen
  • Bücher kaufe ich auch gern offline vor Ort.
  • Kundengeschenke erwerbe ich oft bei sozialen Projekten im Kindergarten etc.

Soziales Engagement gegenüber Mitarbeitern

Das trifft für mich nicht zu. Aber wenn Du ein Unternehmer mit Angestellten bist, dann kannst Du CSR zum Beispiel mit diesen Maßnahmen umsetzen:

  • Faire Arbeitsbedingungen, z.B. Einhaltung von Pausen und Ruhezeiten
  • Vorsorge durch faire Arbeitsplatzbedingungen, z. B. Lärmschutz, Hitzeschutz, ergonomische Büroeinrichtungen, Tische und Stühle.
  • Faire Bezahlung, tarifliche oder übertarifliche Bezahlung
  • Work-Life-Balance, („Der Mensch arbeitet, um zu leben. Nicht andersrum.“)
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement (Angebote für Mitarbeiter, z.B. Rückentrainings, Stressprävention)
  • anerkennender und wertschätzender Umgang mit Mitarbeitern und Angestellten
  • Gewährleistung von Chancengleichheit
  • Ausbildung und Weiterbildung
  • Motivation durch faires Miteinander

Ideen für kleine Unternehmen, die ökologisch-verantwortungsvoll handeln möchten

Da ich größtenteils im Homeoffice arbeite, schließt mein privates soziales Handeln das berufliche oft ein.

  • Für meine Arbeit verwende ich 100% Ökostrom.
  • Ich fahre hier in Friedrichshafen viel Fahrrad oder gehe zu Fuß. Das Auto lasse ich stehen, wann immer es geht.
  • Ich fahre in kleines Auto mit niedrigem Verbrauch.
  • Dienstreisen unternehme ich nur, wenn es wirklich nicht per Telefon geht.
  • Ich drucke sehr wenig aus und wenn, dann verwende ich bereits benutztes Papier.
  • Ich verwende i.d.R. Umweltpapier.
  • Zur Reinigung verwende ich ausschließlich ökologisch-abbaubare Reinigungsmittel.
  • Ich verwende hauptsächlich fair erzeugte, regionale und Bio-Lebensmittel, z.B. Fair-Trade Cafe, Bio-Äpfel aus der Bodensee-Region, echte Milch, regionale Kekse…)
  • Müllvermeidung, wann immer es geht. (ein eigener wiederverwendbarer Cafebecher, kein eingepacktes Obst…)
  • Kein Plastik und Mikroplastik, wo es geht (z.B. Wasser in Glas-Pfandflaschen, Glas-Trinkhalme, keine Putzschwämme und Lappen, die Plastik enthalten, keine Stifte / Büromaterial aus Billig-Massen-Produktion)

Das sind nur einige Anregungen aus meinem Unternehmensalltag als Marketingberaterin. Sicher fallen Dir noch mehr Handlungsmöglichkeiten ein. Ich würde mich freuen, wenn Du die mit mir teilst und ich die Liste nach und nach erweitern kann.

Ob eine Webseite als schön oder nicht schön empfunden wird, hat oft mit den verwendeten Bildern zu tun. Vor 10 Jahren war es usus Minibildchen in den Text einzubauen. Seit einigen Jahren sehen wir auf Webseiten große Bilder als Slider oder Header. Doch worauf kommt es bei Bildern an? Was spricht für eigene Bilder auf der Webseite? Sind eigene Bilder automatisch schöner?

Bilder machen Webseiten schön

Schon in ersten Phase der Webseitenerstellung spielen Bilder eine Rolle. Oft kommt jemand zu mir und sagt: „Aline, kannst du mir so eine schöne Webseite wie… machen?“. Und dann schaue ich mir die genannte Webseite an und sie hat vor allem schöne Bilder :-)
In der Angebotsphase gehts weiter mit dem Thema Bilder. Dann legen wir fest, woher die Bilder kommen. Später, wenn es darum geht, ein passendes Theme für seine WordPress-Webseite zu finden, kommen wir wieder mit Bildern in Berührung. Alle Themes verwenden für eine Life-Vorschau beeindruckende, professionelle Bilder, wie hier die Layout-Vorschauen von Enfold.

Kannst Du Dir die dort präsentierten Layout-Ideen ohne Bilder vorstellen?

Nein, oder?

Die fehlende Vorstellung ist eine besondere Herausforderung bei der Erstellung von Websites. Den meisten Kunden fällt es schwer, sich die Webseite ohne Fotos, bzw. mit den eigenen Fotos vorzustellen. Was nicht da ist, kann man sich schlecht vorstellen. Deshalb gibt es solche Live-Präsentationen.

Ohne Bilder sieht eine Webseite nackt aus. Bilder werden im Header (Kopfbereich) der Webseite verwendet. Oder als Slider (Bildshow). Wer das nicht mag, vewendet je nach Gestaltung Bilder halbseitig oder drittelseitig. Letztendlich sind auf jeder Unterseite ein oder mehrere Bilder. Meine Kunden sind immer überrascht, wie viele Bilder für die Erstellung einer Website gebraucht werden.

Aber es geht nicht einfach nur darum, irgendwelche Bilder zu verwenden.

Bilder und ihre Funktionen auf der Webseite

Sie erfüllen wichtige Aufgaben auf einer Webseite. Hier habe ich einige zusammengetragen.

Bilder,

  • sind ein Designmittel, damit Besucher die Inhalte leichter zu erfassen,
  • übertragen die Emotionen und Botschaften, die nicht in Worte zu fassen sind,
  • vermitteln Sympathie, oder eben auch Antipathie,
  • veranschaulichen schwierigere Inhalte,
  • vermitteln Informationen, wo unsere Vorstellungskraft Grenzen hat, z.B. die schnelle Erfassung der Einrichtung einer Ferienwohnung.
  • Bilder und die perfekte Benennung sind Teil der Suchmaschinenoptimimierung.

Um nur einige zu nennen.

Doch woher kommen die Bilder nun?

Und weil Bilder so viele Funktionen haben, empfehle ich meinen Kunden bevorzugt eigene Bilder zu verwenden.

Oder zumindest in Kombination mit gekauften Bildern.

Vorteile eigener Bilder auf Webseiten

Keine Frage, Bilder kosten Geld.

Doch die Investion in ein Fotoshooting lohnt sich:

  • Eigene Bilder passen besser,
  • sie wirken authentisch,
  • Bilder können vielfach wiederverwendet werden, z.B. für Social Media Aktivitäten,
  • sie sind relativ lange verwendbar, ca. 3-5 Jahre, zum Teil auch länger,
  • es gibt keine Einschränkungen beim Copyright, zumindest wenn es ein fairer Fotograf ist,
  • eigene Bilder werten die Webseite auf.

Ich behaupte, eigene Bilder sind schöner, als Stockbilder. Aber nur dann, wenn sie von einem Fotografen gemacht werden, der sein Handwerk versteht.

All zu oft habe ich auch schon selbst geschossene Fotos von Hobbyfotografen bekommen. In den wenigsten Fällen kann ich diese Fotos ohne Bauchschmerzen verwenden. Meistens sind sie zu dunkel und zu unscharf.

Gute Bilder entstehen in einem professionellen Fotoshooting.

Fotoshooting.

Das hört sich hochtrabend an. Wie aufwendig so ein Fotoshooting ist, kommt ganz darauf an, was am Ende herauskommen soll. Wichtige Überlegungen sind:

  • Wo soll das Shooting stattfinden? In den eigenen Räumen oder im Studio? Oder sogar draußen?
  • Wer soll fotografiert werden? Die eigenen Mitarbeiter, aber auch Fremde, die als Patienten oder Kunden „fungieren“?
  • Wie viele verschiedene Szenen sollen fotografiert werden?
  • Wie viele (unterschiedliche) Fotos sollen entstehen?
  • Wie viel Zeit steht zur Verfügung? Besonders wichtig, wenn dafür der Geschäftsbetrieb unterbrochen oder eingestellt werden muss.

Viele unterschätzen die Organisation eines Shootings. Deshalb ist es auf Wunsch Teil meines Angebotes.

Dazu mache ich mir schon im Vorfeld Gedanken, welche Bilder ich benötige. Für die Content-Erstellung lege ich unter anderem fest, welche Botschaften ich durch die Bilder übermittelt möchte. Ebenso bespreche ich mit dem Fotografen Lichtverhältnisse, Farben, Accessoires und Räume. Auch die Szenen und die Personen lege ich zusammen mit den Kunden fest. In einem Shootingplan erfasse ich dann alle Details ganz genau. Für den Fotografen ist das eine große Hilfe, denn so weiß er genau, was ich von ihm erwarte.

Schöne Bilder auf der Webseite sind wichtig.

Du kannst es gern testen. Schau Dir mal verschiedene Webseiten an. Welchen Websites gefallen Dir am besten und warum? Wetten, das sind vor allem Webseiten mit schönen Bildern?

Im zweiten Teil meiner Bilder-Artikel werde ich ein Interview mit der Friedrichshafener Fotografin Sabine Kunzer veröffentlichen.

Bildquelle: Viktor Hanacek via Picjumbo

Weiterlesen: Eigene Bilder auf der Webseite – Teil 2: Interview mit der Fotografin Sabine Kunzer

Im August bin ich von Unterschleißheim bei München nach Friedrichshafen an den Bodensee gezogen. Natürlich ist auch meine Marketingberatung mit mir an den Bodensee gezogen. Jetzt habe ich mal aufgeschrieben, wie es dazu kam, wo meine Kunden leben, und wie mir meine Selbstständigkeit als Einzelkämpferin half, meinen Fokus zu finden.

Und dann war da noch diese besondere Begegnung …

2017 ist mein Jahr der Veränderungen. Nachdem ich mich Ende 2016 von meiner Partnerin getrennt habe, und wir #MARKEN_sachen aufgelöst haben, bin ich seit Anfang diesen Jahres als Einzelkämpferin unterwegs.

Anfangs war ich ein bisschen unsicher. Ich hatte großen Respekt alles alleine zu machen. Auch stand immer wieder mal im Raum, die Selbstständigkeit aufzugeben.

Tele(sym)pathie: Kundenservice per Telefon und Internet.

Vom Aufgeben bin ich gerade meilenweit entfernt. Ich habe einen festen, treuen Kundenstamm. Auch neue Kunden finden zu mir – oder ich zu Ihnen. Ich habe in den letzten Monate Webseiten für UnternehmerINNEN in Freiburg, Österreich und München gebaut. Außerdem betreue ich als Kommunikationsberaterin mehrere Firmen in München und sogar in Hamburg. Einige meiner Kunden habe ich noch nie persönlich getroffen. Das klingt vielleicht ungewöhnlich, aber auch übers Telefon und Internet kann eine vertrauensvolle Geschäftsbeziehung entstehen. Sympathie ist auch am Telefon spürbar und Zuverlässigkeit äußert sich z.B. in kurzfristig beantworteten E-Mails oder in spontanen Telefonaten.

Daher hatte ich keine Bedenken, als der Umzug nach Friedrichshafen im Gespräch war. Mein Mann hatte ein neues Job-Angebot bekommen. Er ist gebürtiger „Häfler“ und so waren wir immer wieder an vielen Wochenenden und in den Ferien hier. Die Stadt und die Region kenne ich also. Soziale Kontakte werden sicher folgen. Ebenso geschäftliche Kontakte hier am Bodensee. Obwohl…?

Fischbach – als Start für eine Begegnung

Gerade ist mir etwas Schönes passiert. Ich habe in den letzten Tagen nach einem Yogakurs gesucht und bin auf einer Unterseite der Webseite des Sportvereins Fischbach gelandet. Ich habe die Yogalehrerin angeschrieben und nach Yogakursen gefragt. Anhand der E-Mail Adresse habe ich gesehen, dass sie eine eigene Webseite hat. Also habe ich mir ihre Webseite und ihr Kursprogramm angeschaut. Fischbach, Langwasser!? Nach einer kurzen Bestürzungsphase fiel der Groschen: Ich war auf der Webseite des Sportvereins Nürnberg-Fischbach gelandet und nicht in Friedrichshafen-Fischbach.

Oh Mann, dachte ich. Ist das peinlich! Vielleicht hätte ich mir erst mal die ganze Webseite des Sportvereins anschauen sollen. Ich schrieb der Yogalehrerin von meinem Irrtum. Sie wiederum, hat aufgrund meiner Signatur auf meine Webseite geschaut und gedacht: „Gut, Marketingberatung brauche ich. Die rufe ich mal an.“ Und so habe ich gerade ein interessantes Gespräch mit einer Mompreneur aus Nürnberg geführt.

Dabei ist mir wieder meine Stärke bewusst geworden: Ich liebe es, mich in andere Branchen reinzudenken und mit anderen Menschen Ideen zu spinnen. Gleichzeitig fallen mir immer Geschichten und Inhalte ein, womit Unternehmer mehr Aufmerksamkeit bei ihren Kunden erzielen können.

Ich glaube deshalb läuft es gerade auch so, wie es läuft. Durch meine Selbstständigkeit als Einzelkämpferin habe ich mich offenbar besser fokussiert und mein Kerngeschäft entdeckt. Kommunkationsberatung. Content. Webseiten.

Es bleibt weiter spannend. Ich werde berichten.

Aber jetzt mache ich mich erst noch mal auf die Suche nach einem Yogakurs am Bodensee.

Reset. Alles auf Null gesetzt.

Am 31.12.2016 haben wir die #MARKEN_sachen Schmidt & Sommer GbR aufgelöst. Obwohl wir in den drei Jahren viel erreicht haben. Trotzdem sich auch für 2017 vielversprechende Projekte angekündigt haben. Wir beenden, aber nicht, weil wir gescheitert sind.

Diesen ersten Post unter aline-sommer.de möchte ich nutzen, um Danke zu sagen. Danke Jessica für alles, was ich von Dir gelernt habe. Danke für alles, was ich durch unsere gemeinsame Arbeit gelernt habe. Danke an alle Kunden, Projektpartner, Freunde, Kooperationspartner, Familienmitglieder, Unterstützer, Daumendrücker, Händchenhalter, Korrekturleser, Zuhörer, Kritiker und Ratgeber.

Die Wanderschuhe sind geschnürt. Vor mir liegt neues Terrain. Ich weiß nicht was mich erwartet. Aber ich bin sicher, dass mir meine Erfahrung und meine Intuition helfen, den richtigen Weg zu finden.

Doch zunächst langsam. Reduziert.

Die Sonne scheint. Und hinten am Horizont sehe ich schon die Gipfel.